Musikatelier „Tasteria“ lud zum HauskonzertIm Jahre 2001 eröffnete die einheimische Pianistin Barbara Bohnert am Grünheinrichweg ihr Musikatelier „Tasteria“. Seither finden viermal jährlich Hauskonzerte für Musikfreunde statt. Am vergangenen 30. April war es wieder soweit. |
|
![]() |
|
|
Barbara Bohnert ist in Glattfelden keine unbekannte. Die engagierte Pianistin und Musiklehrerin der Musikschule Bülach beweist ihr Können immer wieder an verschiedenen Anlässen im Dorf. Nebst Soloauftritten konzertiert sie immer wieder in verschiedenen Kammermusikformationen. Etwas weniger bekannt sind ihre Hauskonzerte, die sie viermal jährlich in ihrem Musikatelier „Tasteria“am Grünheinrichweg durchführt. Hier in den eigenen Räumen ihres Domizils haben diese Konzerte einen sehr privaten Charakter, zumal die Zuhörerzahl auf etwa 25 Personen beschränkt ist. Am vergangenen 30. April hat auch „Der Glattfelder“ ein solches Hauskonzert besucht, für welche jeweils keinen Eintritt erhoben wird. Eine freiwillige Kollekte für die Deckung der Unkosten wird aber gerne entgegengenommen.
|
![]() |
![]() |
Vier Hände an zwei FlügelnIn der engen aber stimmungsvollen Atmosphäre des ausgebauten Dachstockes herrschte an diesem Abend gespannte Aufmerksamkeit. Barbara Bohnert und ihre Kollegin Regula Dickerhof hatten sich einige bekannte Werke für diese Einstimmung in den Frühling ausgesucht. So intonierten die vier flinken Hände an zwei Flügeln Larghetto und Allegro von W.A. Mozart zur Einstimmung. Dann folgte „Jamaican Rumba“ von Arthur Benjamin und „Andaten und Variationen“ von Robert Schumann. Im rund 70minütigen Konzert kamen ausserdem auch Werke von Francis Poulenc und Dario Milhaud zur Aufführung. Das Publikum war, wie könnte es auch anders sein, völlig begeistert von den zwei jungen Pianistinnen. Der immer wieder aufbrausende kräftige Applaus verschaffte ihm den auch noch Daniel Hellbachs „Concerto für zwei Klavier“ als Zugabe. Beschlossen wurde der anspruchsvolle Konzertabend dann mit einem kleinen Apéro, der dazu angetan war, mit den beiden Pianistinnen auch auf verbaler Ebene zu kommunizieren. Und wie man hört, man freut sich bereits auf das nächste Hauskonzert im Hause Bohnert. /bm.
|