Besinnliche Weihnachtsfeier im Altersheim:

Der helle Glanz des Weihnachtssterns

Feiern im Altersheim sind immer etwas besonderes, treffen dabei doch die verschiedensten Generationen zusammen. Dies gilt besonders für die traditionelle Weihnachtsfeier, wo jeweils auf engstem Raum stimmungsvoll gefeiert wird. So auch am vergangenen 22. Dezember.





Die Weihnachtszeit ist für die meisten Menschen eine besondere Zeit. Man rückt näher zusammen und geniesst Gemeinsamkeiten, Vertrautes, Freundschaft und Liebe. Besonders augenfällig ist diese feierliche Stimmung jeweils in unserem Altersheim. Allerdings nicht nur wegen der festlich geschmückten Räume und dem prächtigen Weihnachtsbaum. Irgendwie rücken auch hier die Menschen näher zusammen und gehen noch liebevoller miteinander um. So auch am vergangenen 22. Dezember, wo über 100 Leute, Pensionärinnen und Pensionäre, Familienangehörige, Gäste und Personal gemeinsam das Weihnachtsfest feierten. Heimverwalter Urs Risch nahm dieses Fest zum Anlass, insbesondere seinem Team für das zu Ende gehende Jahr zu danken. Zu danken für den enormen Einsatz, der jeweils während 365 Tagen und in 365 Nächten geleistet wird. Zu danken aber auch für die Fürsorglichkeit, die den  Bewohnern des Heimes zuteil wird. Und nicht zuletzt natürlich für die riesige Organisation, die so eine Weihnachtsfeier erfordert.

Fest der Begegnung

Auch für den Gemeindepräsidenten Pier Luigi Quattropani, der die besten Wünsche des Gemeinderates überbrachte, war Dank ein Zentrales Thema. Daneben nahm er ein Gedicht zum Anlass, um über das Weihnachtsfest nachzudenken: „Der helle Glanz des Weihnachtssterns - erstrahle euch im Herzen, in euren Seelen spiegle sich das warme Licht der Kerzen. In herzlicher Verbundenheit - seid froh gegrüsst zur Weihnachtszeit. Wir wollen eines uns nur schenken – das wir gerne aneinander denken. Ein Wunsch noch: Baldiges Wiedersehen! Erfüllt er sich, das wäre schön.“  Und der Gemeindepräsident fuhr fort: „Sie liebe Pensionärinnen und Pensionäre und sie liebe Gäste tragen mit ihrer Anwesenheit zur Vorfreude auf das Weihnachtsfest bei. Sie beweisen damit einen ganz wichtigen Teil von Weihnachten, nämlich Weihnachten als der Tag, der die Familien zusammenbringt, Freunde zusammenkommen lässt und für einem Moment lang Völkergruppen wieder vereinigen kann. Weihnachten also, als das Fest von der Begegnung, vom sich verstehen.“

Christkind hat überlebt

Einfühlsam dann auch eine kurze Andacht von Philipp Rüdiger von der Chrischona Gemeinde, der berichten konnte, dass unser Christkind die vergangenen 2000 Jahre unbeschadet überlebt hat. Rüdiger: „Es ist ein wahres Wunder, dass wir das Christkind immer wieder erleben dürfen, trotz Kriegen in aller Welt, trotz Not und Elend bringt uns die Geburt Christi Ruhe Besinnlichkeit, Trost und Frieden.“  Neben seiner Weihnachtsgeschichte griff Philipp Rüdiger dann auch noch zur Gitarre und intonierte ein eigenes Weihnachtslied. Musikalisch wurde die schöne Feier, die bis in die späten Abendstunden dauerte, aber auch noch von unserer einheimischen Pianistin Barbara Bohnert mit stimmungsvoller Hintergrundmusik umrahmt. Und das arbeitende Personal im Heim gab sich die allergrösste Mühe, das Fest zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen. Insbesondere Küchenchef Hans Rieser mit seinem Team, der einmal mehr ein absolut himmlisches Festtagsmenü auf die Teller zauberte. /bm.